Präsident Nicușor Dan kündigte am Samstag an, dass Frankreich Rumänien dringend mit Ausrüstung unterstützen werde, die für die maritime Sicherheit benötigt wird. Vorausgegangen waren jüngste Drohnenangriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer. Die Unterstützung wurde am Freitag in Brüssel bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron erörtert, das anlässlich der Tagung des Europäischen Rates stattfand.
Nicușor Dan zufolge reagierte Paris innerhalb von weniger als 24 Stunden auf die Bitte Rumäniens. Die französische Ausrüstung soll eingesetzt werden, bis die bereits vom rumänischen Staat bestellte Ausrüstung eintrifft.
Bei dem Gespräch ging es auch um die rumänisch-französische strategische Partnerschaft, die der rumänische Präsident als wichtige Säule für die gemeinsame Sicherheit und die bilaterale Zusammenarbeit betrachtet. Die beiden Staatschefs setzten zudem ihren Dialog über die Kandidatur Rumäniens für das Amt des Generalsekretärs der Internationalen Organisation der Frankophonie fort.
Die Ankündigung erfolgte, nachdem in derselben Woche zwei Schiffe in der Nähe der rumänischen Küste von Drohnen getroffen worden waren. Auf die Frage, ob die Fluggeräte russischer Herkunft seien, sagte Nicușor Dan, dies könne derzeit technisch nicht festgestellt werden, obwohl Rumänien bei mehreren Drohnen, die in sein Hoheitsgebiet eingedrungen waren, russische Komponenten identifiziert habe.
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