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Präsident Nicușor Dan verurteilte im Rahmen der Generaldebatte der 81. Tagung der Generalversammlung der UNO die revisionistische Agenda Russlands und den gegen die Ukraine geführten Angriffskrieg. Die Rede fand vor dem Hintergrund der Fortsetzung des Konflikts und der zunehmenden hybriden Bedrohungen für die europäischen Staaten statt.
Das rumänische Staatsoberhaupt warnte, dass Russland nicht nur eine Bedrohung für die Ukraine darstelle, sondern in ganz Europa Cyberangriffe, Desinformationskampagnen, Sabotageakte und Maßnahmen gegen kritische Infrastrukturen durchführe. Ziel dieser Operationen sei es, das Vertrauen in die demokratischen Institutionen zu untergraben und die Unterstützung für die Ukraine zu verringern.
Nicușor Dan erinnerte daran, dass Rumänien, der Mitgliedstaat der Europäischen Union mit der längsten Grenze zur Ukraine, direkt von Verletzungen des Luftraums und dem Absturz einer Drohne auf ein Wohngebäude betroffen gewesen sei. Er sprach sich für eine Erhöhung der Militärausgaben aus und erklärte, dass Rumänien in diesem Jahr 3,7 % des BIP für die Verteidigung bereitstelle, im Hinblick auf das Ziel von 5 %.
Nicușor Dan bekräftigte Rumäniens Unterstützung für die Ukraine, unter anderem durch die Aufnahme von Flüchtlingen, den Transit von Getreide auf dem Schienen- und Seeweg, Operationen zur Räumung von Minen im Schwarzen Meer und den Ausbau der Energieverbindungen. Rumänien arbeitet bei diesem Vorhaben mit Bulgarien und der Türkei zusammen.
In Bezug auf die Republik Moldau sagte Dan, dass Bukarest weiterhin die Widerstandsfähigkeit des Landes angesichts des wirtschaftlichen, energetischen und politischen Drucks Russlands sowie seinen europäischen Weg durch politische, technische und diplomatische Unterstützung fördern werde.
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