Zuvor hatte der Präsidialberater Marius Lazurcă angekündigt, auf Anweisung des Präsidenten Nicușor Dan die Türkei zu besuchen, um Gespräche mit hochrangigen Regierungsvertretern zu führen, wobei die Sicherheit im Schwarzmeerraum als vorrangiges Thema auf der Agenda stand. Parallel dazu erklärte Nicușor Dan, dass Rumänien eine stärkere militärische Präsenz der USA auf dem Staatsgebiet wünsche, und begründete die Forderung damit, dass Rumänien durch Drohnen und Seeminen im Schwarzen Meer direkt vom Krieg in der Ukraine betroffen sei.
Gleichzeitig haben die rumänischen Behörden im Rahmen der NATO konkrete Maßnahmen gefordert, um Vorfälle mit Drohnen und Angriffe auf Schiffe zu bewältigen, darunter Fähigkeiten zur Drohnenabwehr, Überwachungs- und Aufklärungskapazitäten sowie eine an die Region angepasste NATO-Haltung. Auch Verteidigungsminister Radu Miruță forderte eine stärkere alliierte Präsenz im Schwarzen Meer und erklärte, Rumänien müsse diplomatisch auf das Eindringen von Drohnen in den Luftraum reagieren.