Am 10. April 2026 feiern die Orthodoxen den Großen Freitag, einen tiefen und traurigen Tag, der der Kreuzigung von Jesus Christus gewidmet ist. In den Kirchen werden die 12 Evangelien gelesen und der Epitaph wird herausgenommen, während die Gläubigen streng fasten und laute Aktivitäten vermeiden. Dieser Tag ist mit den Heiligen Märtyrern Terentius, Pompeius, Africanus, Maximus und Dima verbunden, die im 3. Jahrhundert verfolgt wurden. Der Große Freitag ist der letzte Freitag der Fastenzeit und ist auch als Karfreitag oder Schwarzer Freitag bekannt. Die Traditionen besagen, dass man keine Brennnesseln essen und kein Öl verwenden soll, da diese zu den Leiden des Erlösers beigetragen haben. Außerdem ist das Waschen, Mähen und jede landwirtschaftliche Arbeit verboten. Die Gläubigen werden ermutigt, an der Prohod-Denien teilzunehmen, und am Ende des Gottesdienstes zünden die Frauen Kerzen an den Gräbern an. Es wird geglaubt, dass die Einhaltung dieser Traditionen Gesundheit und spirituellen Schutz bringt. In einigen Regionen wird gesagt, dass diejenigen, die sich dreimal in kaltes Wasser tauchen, das ganze Jahr über gesund sein werden. Der Große Freitag ist ein Tag der Reflexion und Frömmigkeit, der die Gläubigen auf die Auferstehung Christi vorbereitet.
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