Die Fragmente einer Drohne mit Turbojet-Antrieb, die den Luftraum der Republik Moldau und Rumäniens durchquert hatte, wurden außerhalb des Dorfes Mihăilenii Vechi im Bezirk Râșcani entdeckt. Experten der moldauischen Polizei stellten fest, dass das Fluggerät ähnliche Merkmale wie russische Drohnen des Typs „Geran“ aufweist und sich in seinem Inneren Metallkugeln befanden, die die zerstörerische Wirkung verstärken sollten.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag. Die Drohne drang gegen 16.20 Uhr aus Richtung Ukraine in den Luftraum der Republik Moldau ein und erreichte etwa 15 Minuten später den rumänischen Luftraum.
Die rumänischen Behörden übermittelten in fünf Kreisen der Region Moldau RO-Alert-Meldungen, und der Flugverkehr am Flughafen Iași wurde vorübergehend ausgesetzt.
Anschließend kehrte das Fluggerät in die Republik Moldau zurück und stürzte auf einem Feld ab. Der Aufprall verursachte einen Krater und löste vier Brände in einem Sonnenblumenfeld aus. Opfer wurden nicht gemeldet. Das Gebiet wurde gesichert, und die Behörden forderten die Anwohner auf, sich nicht zu nähern. Die Untersuchungen der Überreste dauern an.
Die Bezeichnung „Geran“ wird von Russland für Kamikazedrohnen verwendet, die auf Grundlage iranischer Technologie entwickelt wurden. Die neueren Modelle sind mit Strahltriebwerken ausgestattet und können Geschwindigkeiten von bis zu 450 Kilometern pro Stunde erreichen.
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