Frankreich hat auf Ersuchen Rumäniens ein Seepatrouillenflugzeug des Typs ATLANTIQUE 2 auf dem 57. Luftwaffenstützpunkt „Căpitan Aviator Constantin Cantacuzino“ in Mihail Kogălniceanu stationiert – vor dem Hintergrund der Verschlechterung der Sicherheitslage in der Region. Das Flugzeug wird vom 18. Oktober bis zum 6. November Überwachungs- und Aufklärungsmissionen im westlichen Bereich des Schwarzen Meeres durchführen.
Die Flüge werden mit Unterstützung des Kommandos der Marinekomponente „Vizeadmiral Ioan Georgescu“ geplant und koordiniert sowie in Zusammenarbeit mit dem Maritimen Koordinierungszentrum durchgeführt. Die Missionen dienen der Identifizierung von Gefahren für die Schifffahrt und der Verstärkung des Schutzes kritischer Infrastruktur in der ausschließlichen Wirtschaftszone Rumäniens.
Nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums trägt die Präsenz des französischen Flugzeugs zu den unter der Schirmherrschaft der NATO durchgeführten Abschreckungsoperationen bei und unterstützt die Freiheit der Schifffahrt sowie die Rettung von Menschenleben auf See. Rumänische Soldaten werden gemeinsam mit den französischen Partnern trainieren, unter anderem durch die Teilnahme an Überflügen und den Informationsaustausch mit auf See befindlichen Kriegsschiffen.
Die Mission ergänzt die Maßnahmen der rumänischen Seestreitkräfte, die Schiffe, IAR-330-Puma-Naval-Hubschrauber und autonome unbemannte Systeme zur Überwachung des Seeraums und zur Verhinderung von Zwischenfällen einsetzen. Rumänien und seine Verbündeten führen im Kontext der durch Russlands Krieg gegen die Ukraine verursachten Risiken dauerhaft Überwachungsaktivitäten im Schwarzen Meer durch.
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