Polizisten des Kriminalermittlungsdienstes der Polizeiinspektion Hunedoara haben am Mittwoch fünf Hausdurchsuchungen in den Kreisen Hunedoara, Arad und Dolj sowie in der Stadt Bukarest durchgeführt. Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen eines Strafverfahrens wegen der öffentlichen Verbreitung faschistischer, legionärer, rassistischer und fremdenfeindlicher Symbole und Botschaften sowie antisemitischer Ideen.
Die Aktion wurde unter der Koordination der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Orăștie und mit Unterstützung der Direktion für kriminalpolizeiliche Ermittlungen der Generalinspektion der rumänischen Polizei (IGPR) sowie der Polizisten der beteiligten Kreisinspektionen durchgeführt.
Die Ermittlungen betreffen die Herstellung, den Verkauf, die Verbreitung oder den Besitz zum Zweck der Verbreitung faschistischer, legionärer, rassistischer oder fremdenfeindlicher Symbole sowie deren öffentliche Verwendung. Untersucht werden auch Handlungen im Zusammenhang mit der Verherrlichung von Personen, die des Völkermords, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder der Kriegsverbrechen schuldig sind oder der Führung extremistischer Organisationen angehört haben. Darüber hinaus prüfen die Ermittler die öffentliche Verbreitung antisemitischer Ideen, Vorstellungen oder Lehren.
Im Anschluss an die Durchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt, die nun analysiert werden sollen. Die Polizisten vollstreckten außerdem fünf Vorführungsbefehle; die betroffenen Personen sollen vernommen werden.
Die Ermittlungen werden unter der Koordination des zuständigen Staatsanwalts fortgesetzt, um den gesamten Umfang der strafbaren Aktivitäten festzustellen und die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen zu ergreifen. Die Operation fand im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft und der IGPR koordinierten Operation JUPITER statt.
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