Der kommissarische Minister für Investitionen und europäische Projekte, Dragoș Pîslaru, hat die Beschäftigungsquote der Arbeitskräfte in Rumänien als „katastrophal“ bezeichnet und darauf hingewiesen, dass sie bei 69 % für Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren liegt. Pîslaru warnte, dass der Druck auf den Arbeitsmarkt in der Zeit von 2032 bis 2034 erheblich steigen wird, wenn die Generation der „Decreței“ in den Ruhestand geht.
Er betonte, dass der Mangel an Arbeitskräften und Kompetenzen ein strukturelles Problem ist, das durch die Abwanderung junger Menschen verschärft wird. Der Minister schlug ein Mischfinanzierungsmodell vor, das auf europäischen Fonds, nationalen Geldern und Investitionen aus dem privaten Sektor basiert, um die kritischen Probleme der Entwicklung Rumäniens anzugehen. Außerdem betonte Pîslaru die Bedeutung von Investitionen in Humankapital und Innovation, um die Falle des mittleren Einkommens zu überwinden und die Armut zu verringern, die den Arbeitsmarkt beeinträchtigt.
Die hochrangige Konferenz über den Mangel und Überschuss an Arbeitskräften in Europa fand kürzlich in Bukarest statt, vor dem Hintergrund zunehmend ausgeprägter Ungleichgewichte auf dem europäischen Arbeitsmarkt.
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