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Die Reaktoren 1 und 2 des Kernkraftwerks Cernavodă bleiben nach der Verlängerung des wegen des sehr niedrigen Donaupegels ausgerufenen Alarmzustands um 30 Tage bis Ende November abgeschaltet. Die Entscheidung wurde vom Nationalen Komitee für Notsituationen getroffen und vom neuen Energieminister Dumitru Chisăliță bekannt gegeben.
Der Durchfluss der Donau dürfte in der kommenden Woche auf etwa 1.550 Kubikmeter pro Sekunde sinken – deutlich unter den 4.900 Kubikmetern pro Sekunde, die für den normalen Betrieb des Kraftwerks als erforderlich gelten. Das Flusswasser wird zur Kühlung der Reaktorsysteme verwendet.
Der Energieminister erklärte jedoch, dass nach den aktuellen Prognosen einer der Reaktoren um den 15. November wieder in Betrieb genommen werden könnte, sofern sich die hydrologische Lage verbessert.
Block 1 wurde am 28. Juli kontrolliert abgeschaltet, Block 2 am 13. August. Das Kraftwerk von Cernavodă verfügt über zwei betriebsfähige Reaktoren von ursprünglich fünf geplanten. Parallel dazu bat der Minister die Mitgliedstaaten der Nuklearen Allianz um Unterstützung bei der Modernisierung von Block 1. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen einer Untersuchung zur staatlichen Beihilfe geprüft.
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