28 April 09:32
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Eine von Spezialisten der University of Missouri Kansas City und der University of Arizona durchgeführte Studie hat einen signifikanten Rückgang der durchschnittlichen Anzahl von täglich gesprochenen Wörtern bei Erwachsenen festgestellt, von etwa 16.600 im Jahr 2005 auf 11.900 im Jahr 2019, was eine Reduzierung von 28 % in 14 Jahren darstellt. Die Studie, die auf der Analyse von 22 vorherigen Forschungen basiert und über 2.000 Teilnehmer umfasst, legt nahe, dass dieser Trend die kognitive und soziale Entwicklung beeinträchtigen kann. Die Hauptursache, die identifiziert wurde, ist die Entwicklung der digitalen Kommunikation, aber die Forscherin Valeria Pfeifer betont, dass das Phänomen nicht nur auf junge Menschen beschränkt ist. Soziale Veränderungen, wie das Verschwinden von multigenerationalen Haushalten und der Ersatz direkter Interaktionen durch automatisierte Lösungen, tragen zur Verringerung spontaner Gespräche bei. Sprechen ist entscheidend für die Entwicklung des Gehirns, und das Fehlen direkter Interaktionen kann Empathie und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Darüber hinaus legen Studien nahe, dass verbale Interaktionen mit Säuglingen die Entwicklung des Wortschatzes beeinflussen. Die Pandemie könnte diesen Trend verschärfen, aber es gibt positive Signale, wie die Einschränkung des Zugangs von Kindern zu Smartphones. Experten empfehlen einfache Gesten, um die Kommunikation zu fördern, wie tägliche Gespräche mit Nachbarn oder Kollegen.
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