Die Städte Bukarest und Kiew bereiten ein Partnerschaftsabkommen vor, das die Freundschaft, die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden Hauptstädten stärken soll. Das Dokument sieht eine Zusammenarbeit in Bereichen wie Kultur, Bildung, Kunst, Wissenschaft, Infrastruktur, Investitionen, Sport, Tourismus, Umweltschutz und Zukunftstechnologien vor.
Die Stadtverwaltungen können Erfahrungsaustausche, Ausstellungen, Festivals, Workshops und Konferenzen organisieren und die Entwicklung gemeinsamer wirtschaftlicher und sozialer Projekte fördern. Diese könnten aus eigenen Mitteln oder durch Programme der Europäischen Union finanziert werden.
Das Abkommen sieht auch gegenseitige Unterstützung in Krisensituationen vor, unter anderem durch humanitäre, politische und wirtschaftliche Hilfe. Jede Seite wird einen Koordinator für die Umsetzung des Dokuments benennen. Am Ende jedes Jahres soll das Kooperationsprogramm für das Folgejahr festgelegt werden.
Die Initiative wurde im März 2022 eingeleitet, als ein entsprechender Beschluss verabschiedet wurde. Der Entwurf des Abkommens wurde anschließend der ukrainischen Seite übermittelt und dem Außenministerium sowie dem Entwicklungsministerium zur Prüfung vorgelegt. Das Dokument erhielt im August positive Stellungnahmen, verbunden mit Anmerkungen und Vorschlägen der beiden Ministerien.
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