Finanzminister Alexandru Nazare warnt, dass Rumänien auch 2027 die Haushaltsdisziplin aufrechterhalten muss, da die öffentliche Verschuldung etwa 60 % des BIP erreicht hat und die Finanzierungskosten steigen. Der Schutz des Staatsratings und die Vermeidung einer Herabstufung in die Kategorie „Junk“ seien nach Aussage des Ministers wesentliche Ziele.
In einer am Freitag auf Facebook veröffentlichten Nachricht erklärte Nazare, die aktuelle Situation sei das Ergebnis mehrerer Jahre unzureichend kontrollierter öffentlicher Ausgaben, des Schuldenaufbaus und aufgeschobener Reformen. Das Haushaltsdefizit sank von 9,3 % des BIP im Jahr 2024 auf 7,9 % im Jahr 2025, während das Cash-Defizit in den ersten acht Monaten 2026 bei 2,89 % des BIP lag, gegenüber 4,51 % im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Ende Juli belief sich die öffentliche Verschuldung auf etwa 1.205 Milliarden Lei. In den ersten acht Monaten zahlte der Staat 42,1 Milliarden Lei an Zinsen – 26,7 % mehr als 2025.
Die Regierung strebt für 2026 ein Defizit von 6,2 % des BIP an, doch der Druck wird 2027 anhalten, unter anderem durch den Verlust von Zuschüssen aus dem Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) und die weiterhin hohen Zinsen. Nazare zufolge muss der künftige Haushalt auf realistischen Einnahmen, klaren Prioritäten und dauerhaften Finanzierungsquellen für dauerhafte Ausgaben aufbauen.
Die erste Ratingbewertung im Jahr 2027 wird im Januar von Fitch erwartet. Der Minister plädiert für eine Senkung der Ausgaben, eine bessere Einnahmenerhebung und den Schutz der Investitionen, die im zweiten Quartal 2026 um 19,9 % gestiegen sind.
201Il governo mira a un deficit del 6,2% del PIL nel 2026, ma le pressioni continueranno nel 2027, anche attraverso la perdita delle sovvenzioni del PNRR e il mantenimento dei tassi di interesse elevati. Nazare sostiene che il futuro bilancio deve essere costruito su entrate realistiche, priorità chiare e fonti permanenti per le spese permanenti.La prima valutazione del rating del 2027 è attesa a gennaio, da parte di Fitch. Il ministro sostiene la riduzione della spesa, il miglioramento della riscossione delle entrate e la protezione degli investimenti, cresciuti del 19,9% nel secondo trimestre del 2026.
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