Die Regierungskoalition in Berlin hat vereinbart, dass Motoren mit hoher Effizienz auch nach 2035 erlaubt sein sollten. Kanzler Friedrich Merz wird einen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, senden, um diese neue Position darzulegen, die nach internen Streitigkeiten entstanden ist. Im Jahr 2022 hat die Europäische Union beschlossen, die CO2-Emissionen für Neuwagen ab 2035 zu verbieten, was Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ausschließen würde.
Dennoch haben die Kritiken aus der Automobilindustrie und von einigen EU-Mitgliedstaaten die Europäische Kommission dazu veranlasst, eine Überprüfung der Verordnung in Betracht zu ziehen. Kanzler Merz betonte die Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche Wirtschaft und wies darauf hin, dass das Verbot keine "drastische Reduzierung" sein sollte. Im Gegensatz dazu unterstützen Frankreich und Spanien das Verbot von 2035, und über 150 Unternehmen aus dem Automobilsektor fordern die Beibehaltung des festgelegten Termins. Am 10. Dezember wird die Europäische Kommission ein Paket von Vorschlägen zur Überprüfung der CO2-Emissionsverordnung vorlegen.
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